S. 10
Bauprojekt Humboldthafen
Start
S. 21

Bauwettbewerb
Ein neues architektonisches Highlight
am Berliner Humboldthafen, statt anonymes Einerlei!!!

Aufgabenstellung: Sie haben die Chance, ein Filetgrundstück des zukünftig umbauten Humboldthafens zu nutzen. Setzen Sie einen Akzent gegen die spießigen, anonymen Bau- und Fassadenstrukturen des bisherigen Bebauungsplans.
Auf dem nördlichen Ufergelände des Humboldthafens wird Ihnen ein kleineres Areal (siehe Abbildung auf der nächsten Seite) des östlichen Eckgrundstücks zur Bebauung zur Verfügung gestellt.
Die Funktion des Gebäudes wird vom Auslober festgelegt (s.u.).


Vorgaben:
  • Das Baugrundstück zieht sich am Humboldtbecken und am Spandauer Schifffahrtskanal entlang. Die Grundstücksfläche beträgt 67,5 m × 47 m (maximale Länge × maximale Tiefe).
  • Die maximal zu bebauende Grundfläche beträgt 900 m2.
  • Die maximale Höhe des Gebäudes beträgt 23 m.
  • Zwischen Gebäudekomplex und Uferböschung muss eine öffentlich zugängliche Promenade erhalten bleiben.
  • Auf dem Gelände sollen Abstellmöglichkeiten für Fahrräder existieren.
Nutzung des Gebäudes: Das Gebäude soll ein Café-Bistro mit Terrasse, einen multifunktionalen Raum für Ausstellungen, Vorführungen, Veranstaltungen und ein auch separat zugängliches Hotel oder Gästehaus mit 20 Doppelzimmern für Berlinbesucher oder Gäste der nahen Charité beinhalten.
Ein oder zwei Zugänge zu einer Tiefgarage, die nördlich des Gebäudes liegt, müssen eingeplant werden.
Ästhetik:
  • Das Gebäude sollte die abgeflachte Ecksituation des Grundstücks aufgreifen und ästhetisch interpretieren.
  • Gestalterisch sollte ein Bezug zum Hauptbahnhof gesetzt werden, wobei dies nicht den Gesamtkomplex betreffen muss.
  • Der Außenraum sollte einbezogen werden, z.B. durch Vor- und Rücksprünge, Öffnungen, Durchdringungen des Gebäudes etc..
  • Durch unterschiedliche Materialien, Texturen und Farben sollte das Gebäude belebt werden, diese sollten jedoch dezent und konzeptbezogen eingesetzt werden, um nicht zu stark von der Formgebung abzulenken.
Ausführung:
  • 3-dimensionales Modell, gefertigt aus Pappe, Folie, Draht etc.,
  • Materialsimulation durch Verwendung z.B. von Sandpapier, Wellpappe, geschöpftem Papier, etc.
  • Maßstab 1 : 100
  • eine genaue Beschreibung des Gebäudes, der Geschosse unter funktionalen und ästhetischen Aspekten (u.a. geplantes Material, Konstruktion, Farbe, Höhe der Räume etc.)
  • eine genaue Beschreibung des Gebäudes, der Geschosse unter funktionalen und ästhetischen Aspekten (u.a. geplantes Material, Konstruktion, Farbe, Höhe der Räume etc.)
  • sowie eine ausführliche Beschreibung der Überlegungen zur Funktionalität und Ästhetik
  • erkannte Problematiken der Planung oder Realisation sollten benannt, Alternativen oder Lösungsmöglichkeiten aufgezeigt werden.
  • Grundrissplanungen, auch der Geschosse als saubere Skizze im Maßstab 1 : 100